Was kommt dabei heraus, wenn sich 14 BloggerInnen zu einem festlegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen?

Unter dem Motto „I Build A Garden For Us“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von *Lenny Kravitz* geschrieben.

Wir wissen nicht was die Anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

Mit dabei sind:

Gartenbaukunst,

BeetkulturDer kleine Horrorgarten
Karo-Tina Aldente, CardamonchaiMilli BloomRienmakäfer, Seaside-Cottage, Garteninspektor, Faun und Farn, Laubenhausmädchen, Frau Meise, und Mrs. Greenhouse

Viel Spaß beim Lesen!


Hier geht es zum Song


Fast etwas zu eindringlich – für meinen Geschmack – besingt der weltbekannte Lanny Kravitz, dass er einen Garten „für uns“ erschaffen habe. Doch hört man sich den Text unter dem coolen Rock-Sound genauer an, erkennt man, dass er von einer Art „Paradies“ spricht für sich uns seine Familie. Es scheint so als seien dort alle Sorgen wie weggeblasen und das Leben ein Stückchen besser und schöner: „In this garden – our children will grow -Darling this is a must – We’ll be so happy – Our little family -So full of love and trust”. Für fast jeden Gärtner ist dies wohl einer der Gründe, warum es so guttut zu gärtnern. Wieso sollte man sonst mit Leidenschaft bei brennender Hitze mit dem Oberkörper gebückt durch die Beete zu ziehen, um nach dem Rechten zu sehen? Sicherlich erging es in diesem Sommer dem ein oder anderen von euch ebenso.

Im Garten voller Liebe und Vertrauen

Ich habe eines gelernt, ein Garten wächst und gedeiht nur mit Vertrauen und einer Portion Liebe. Doch immer wieder ploppen Fragen auf: Wie schafft man es einen Garten anzulegen? Wie pflegt man seinen Garten? Wie baut man Gemüse an? Wie dünge ich richtig? Dünge ich überhaupt? Welches Unkraut ist essbar? Fragen über Fragen überkommen viele Menschen, die gerade mit dem Gärtnern beginnen und auch bereits nach einigen Jahren im eigenen Garten, stelle ich mir immer mal wieder diese Fragen. Einfach nur, um meine eigene Garten-Philosophie immer mal wieder zu überdenken. Doch eines bleibt bestehen: Mit Liebe zu den Pflanzen und meiner Arbeit und etwas Vertrauen, dass alles wachsen wird, wächst der Garten am besten. Außerdem muss ich mir bei weitem nicht zu viele Gedanken machen und erfreue mich an dem, was blüht.

Mein Tipp an jeden, der einen Garten anlegen möchte:

Tu, was du liebst und es wird gut. Habe Vertrauen und gib deinen Pflanzen Zeit, dann wachsen sie umso kräftiger.

 

Ein Garten in Frieden und Einklang

Auch in der Schlusszeile singt Lanny Kravitz nochmals: „No war no more.“ Ein Wunsch, der nicht nur bei uns naturverbundenen Gärtnern allgegenwärtig ist, sondern bei allen Menschen. Ein Garten sollte stets ein Ort sein, an dem jeder willkommen ist. Nun gut, vielleicht nicht jederzeit, man möchte auch mal seine Ruhe genießen können. Doch der Garten ist ein Ort, an dem man auch Feste feiert, zusammenkommt und den Tag ausklingen lässt, oder sogar gemeinsam arbeitet. Viele Urban Gardening Projekte heißen auch Flüchtlinge willkommen. Ich finde, so ein Garten ist der beste Ort einander kennen zu lernen und integriert zu werden. Schließlich ist immer etwas zu tun.

Manchmal ist man auch auf der Suche nach etwas eigenem Frieden, Einklang, Ruhe und Geborgenheit: im Garten lässt sich all dies vereinen. Ein Grund, wieso jeder Mensch seinen Garten anders gestaltet, ist, dass jedem Menschen etwas Anderes besonders gut gefällt. Was dir gefällt, tut dir meist auch gut. Steinwüsten-Vorgärten oder Schotterrasen großflächig im Garten möchte ich davon einmal ausnehmen.

Elemente wie Wasser und Licht schaffen zusätzlich Atmosphäre im grünen Paradies. Das sanfte Plätschern eines Wasserspiels oder das Blubbern der Fische im Teich übt sich meist positiv auf unsere Entspannung aus. In meinem eigenen Garten habe ich weder Licht, Feuer noch ein Wasserspiel. Hier habe ich eine ruhige Sitzecke in der Nähe unseres Birnbaums und den wundervollen Blick auf den Gipfel des Feldbergs, die Hügel des Schwarzwalds und in der Ferne der Kirchturmspitze des Ortes, in dem ich wohne.

Mein Tipp für eine harmonische und natürliche Gartengestaltung:

Gestalte deinen Garten nach Vorbild der Landschaft, die dich umgibt.

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3 Comments

  1. hansearte

    18. August 2018 at 15:10

    Hi Johanna,
    ich glaube für fast jede/n von uns ist der Garten eine kleine eigene Welt. Und was wünscht man sich dafür sehnlicher als die Dinge die in diesem Lied beschrieben werden? Zumindest in diesem kleinen, relativ abgeschlossenem Gebiet muss das doch möglich sein! Gerade momentan ist dieser Wunsch bei mir sehr groß.
    Im Garten gestalte ich fleißig … aber eins hab ich in den paar Jahren in denen ich das mache gelernt: ich habe das leider nie wirklich unter Kontrolle. Dort passieren Dinge, die ich definitv nicht geplant habe … ab und zu gefallen sie mir … ab und zu aber so gar nicht. Das ist nicht weiter schlimm, denn der Garten ist auch ein Ort des städigen Lernens … und wenn es das Scheitern ist 🙂
    Liebe Grüße
    Björn

  2. faunundfarn

    22. August 2018 at 19:30

    Liebe Johanna,
    was für eine schöne Interpretation. Vor allem mit dem Verweis auf die soziale Komponente, den ein Garten mit sich bringt.
    Liebe Grüße, Carla

  3. Dani

    23. August 2018 at 9:10

    Ein schöner Beitrag über das Glück aus dem Garten.
    Liebe Grüße, Dani

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