Ist das essbar – oder kann das weg?

Nach vier Tagen Nicht-im-Garten-sein erwartete mich am Montag die böse Überraschung. Das Beikraut überwucherte die kleinen Trittwege und das Gras wuchs schon durch den Gartenzaun wieder ins Innere des Gartens und in die Beete. Mein sporadisch angelegtes Hügelbeet auf Grünkompost sprießt ohne Unterlass, dazwischen wachsen die feinen Möhren-Pflanzen empor. Der Mangold ist dank des, ach so wunderbaren, Regens von der Wurzel her abgefault und die Schnecken haben sich schon reichlich an den erntereifen Erdbeeren gelabt. Die Petersilie ist ebenfalls in die Höhe gesprossen und einige Brennnesseln haben wieder Einzug in den Garten gefunden.
Ganz ehrlich? In manchen Teilen des Gartens weiß ich gerade nicht mehr, ob zwischen all dem Gras und Kraut etwas Essbares steht.

Doch das Positive sollte auch verzeichnet werden. Die Pfingstrosenwurzeln, welche ich vor einigen Monaten eingegraben habe, wachsen nun endlich aus der Erde heraus. Die Erdbeeren sind reif und ich konnte bereits 500gr saftig leckere und aromatische Beeren am Montag ernten. Auf dem Balkon ist nun genug Wärme, so dass die Tomaten- und Paprikapflanzen endlich ein Wachstum sehen lassen. Die Kohlrabi-Pflänzchen und Möhren-Anzucht wächst auch ordentlich. Sobald ich das Unkraut entfernt und die Beete vergrößert habe können die Kleinen ins Freiland.

MEMO: mehr Holz und Steine für Beetumrandung und einfachen Schutz vor ungewünschten Gräser und Kräutern

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