Gartenstatus : always in process

Ein Garten lebt von Veränderung, denn nur so entwickelt er sich. Damit spreche ich nicht nur das Pflanzenwachstum an und den Wechsel der Jahreszeiten.
Durch ein fast zyklisches Verlagern von Grünkompost und der daraus resultierenden neuen Pflanzerde entstehen jedes Jahr neue Strukturen im Garten.
Gut, etwas bleibt auch erhalten: das Kartoffelbeet, der Kompost, das Hangbeet und die Stauden am Rande des Gartens. Auch das Erdbeerbeet bleibt im Grunde an seinem bestehenden Platz, mit dem Zusatz, dass es sich Jahr um Jahr erweitert. Zwei Bäume zieren unseren Garten, ein Birnbaum und ein weiterer Laubbaum.
Die Sträucher, wie Johannisbeere, Himbeere, Stachelbeere und Brombeere haben ebenfalls ihren traditionellen Platz an der Zaunseite zur Kuhweide hin gefunden.
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Im oberen Bild könnt ihr erkennen, wie wir den Garten im Februar, nach dem Tau des ersten Schnees vorfanden. Zu erkennen ist ganz links am Zaun die Gartenlupine, dann ein Laubbaum und eine Reihe Erdbeeren.
Im Hintergrund kann man in etwa die größes des Gartens unserer Nachbarin erahnen.
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Dieses Bild wurde zeitgleich aufgenommen zu dem Ersten.
Rechts im Foto unser einfacher Steckkompost, davor die Überreste eines Minz- und Melissenfeldes, angrenzend an das überhaupt nicht mehr zu erkennende Kartoffelbeet. Das Beet am Hang wurde mit Steinen abgegrenzt, somit ist die eigentliche Struktur dessen erhalten geblieben. Bepflanzt ist es mit Teppich-Thymian und Lavendel, sowie bodendeckenden Rosen und einem Streifen Taubnessel, welche ich aus dem Garten dorthin rettete. Kurzum der Hang ist ein kleines duftendes Paradies für Hummeln & Bienen. Links im Foto ist recht spärlich das Geäst des Himbeerstrauches sichtbar.

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Eine sehr schöne, wenn auch mühsame Arbeit ist das Umgraben. Doch zu Zweit sind wir ein gutes Team und die Arbeit ist in wenigen Tagen geschafft.
Nun erhebt sich ein neuer Hügel mit Grünabfall in mitten unseres Gartens.
In diesem Jahr benötigen wir deutlich mehr Pflanzfläche und somit häufelten wir frische Erde auf dem Hügel an und pflanzten dort die ersten zarten Karottenpflänzchen von Herr Nachbars Kompost. Keine Bange! Wir haben ihm die Pflanzen nicht gestohlen. Er ist ausgezogen und lies nur den Kompost seines Gartens zurück. Aus diesem nahmen wir dann die frische Erde heraus und entdeckten dabei voller Verzücken die kleinen Pflänzchen der Karotte.
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Oh! Der Borretsch ist wohl im ersten Regen umgefallen. Links im Bild seht ihr eine Pflanze mit blauen Blüten am Grund liegen. Das ist Borretsch, der hier einfach so gewachsen ist. Ich habe ihn beim Umgraben gerettet und zu einer weiteren Borretsch-Staude gesetzt.
Auf unserem Hügelbeet könnt ihr Gewürzsellerie erkennen und die Karotten bzw Möhren-Pflanzen.
Warum oben noch das Gras herausschaut? Nun zum einen bin ich noch nicht fertig mit dem Beet, zum anderen setzt sich mein Freund gerne nach Feierabend mit einem Stuhl auf unseren persönlichen “Berg auf dem Berg mit Feldbergblick” und genießt die Aussicht. 😀

Gartenlupine

Jetzt blüht schon einiges im Garten, das Erdbeerfeld ist gesäubert. Die jungen Pflanzen sind getrennt und in einem erweiternden Beet angelegt. Die Lupine erfreut mit ihren ersten Blüten.
Praktisch ist nicht nur der Blühfaktor der Lupine, sondern auch ihre schützende Funktion. Durch den Zaun dringt an dieser Stelle kein Gras und Beikraut von außen. In den kommenden Jahren werde ich sie wohl weiterhin am Rand des Zauns versamen.

ÜbernZaungeschaut

Zum Abschluss nun noch ein grüßendes Wort unserer weidenden Nachbarn 😉

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